Apotheken und so

Gänge zur Apotheke sind nicht grad ein Zuckerschlecken. Man macht ihn meist, wenn es einem nicht gesundheitlich nicht grad bestens geht.

Gut, ich hab Apotheken schon öfters als die meisten gesehen, kenn die Abläufe zwischen Kassen und Apotheker mehr als gut.

Wenn man dann deinen (einfachen, aber nicht grad so gewöhnten) Nachnamen nach einigen Monaten zudem endlich korrekt ausgesprochen hört, tut das gut. Echt gut. Ein einfaches „Grüezi Herr „Tschalma“ (so die korrekte nordfriesische Aussprache) ist Balsam für die Seele.

Und wenn die Blase drückt, man fragt, ob sie da im Laden ein Klo hätten, dies bejaht wird mit der Bemerkung, dass es bei besagter Toilette aber um einen der Kundschaft verwehrten Thron handelt und man auf die 100m entfernte öffentliche Toilette verwiesen wird, darauf das Geschäft verlässt und einem dann der Chefapotheker hinterherrennt, man oben erwähnte, korrekte Aussprache seines Namens hört, gefolgt von, kommen Sie, für Sie machen wir eine Ausnahme, benutzen Sie bitte unser Klo, dann erst nimmt man wahr, wie sehr man hier als Kunde und als Behinderter wahrgenommen wird.

Wegen eines einfachen, notwendigen Gang zur Toilette. In meinem Fall halt eines komplizierteren Gangs.

Bessere (und ehrlichere) Kundenbindung suchst man lange!